Mein Mann träumt seit einiger Zeit von einem (oder mehreren) Bonsai-Bäumchen und da war ein Besuch im japanischen Bonsaigarten in Ferch genau das Richtige.
Da ich so viele Fotos gemacht habe, gibt es heute mehrere Bildcollagen anstatt einzelner Fotos.
Zuerst ging es am Teehaus mit angrenzendem Teegarten vorbei. Der Teegarten soll auf die Teezeremonie vorbereiten und den Weg dieser Besinnung symbolisieren.
Im Teehaus gibt es selbstgebackenen Kuchen, (natürlich) Tee und auch einen kleinen Shop mit japanischer Keramik. Nach hinten öffnet sich das Teehaus zu einem Zen-Garten (den ich leider nicht fotografiert habe).
Weiter ging es vorbei an vielen wunderschönen Bonsais, die überall im Garten stehen. Hier nur eine Auswahl, da es noch viele mehr zu bestaunen gab. Jedes Bäumchen war mit einer kleinen Tafel ausgestattet, auf der Art, Alter und Preis ausgeschrieben sind (man kann dort auch Bonsais kaufen). Manche Bonsais sind aus Japan importiert, andere wurden vor Ort gezüchtet.
Danach ging es in den japanischen Garten mit Koi-Teich, vielen kleinen Schreinen und diesem hübschen Haus. Es gibt im Garten auch mehrere Tafeln, die die Symbolik der einzelnen Gartenelemente erläutert. Der Weg führt einmal um den Teich. Besonders fasziniert finde ich, dass der Garten aus jeder Perspektive anders aussieht.
Der Bonsaigarten hat uns sehr gefallen und im Oktober zum Laternenfest, wenn die Ahornblätter sich rot gefärbt haben, werden wir ihm wieder einen Besuch abstatten!
Zufälligerweise war an demselben Wochenende auch die 700-Jahrfeier des Ortes Ferch mit einem kleinen Mittealtermarkt, den wir dann auch noch besuchten.
Noch ein kleiner Hinweis am Rande: Wenn man von Potsdam (oder auch Berlin) nach Ferch fährt, sollte man auch dem Nachbarort Caputh einen Besuch abstatten. Dort gibt es ein kleines Schloss mit Fliesensaal und das Einsteins Sommerhaus zu besichtigen.
Alles Liebe
Frau von Nachtschatten



Traumhaft schön. Das würde ich mir auch gerne mal anschauen :).
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